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Zentrale Problemfelder und Ausgangssituation
- Fehlendes Problembewusstsein und zu späte Initiierung des Nachfolgeprozesses (keine oder nur sehr späte Planung, keine schriftliche Übergabestrategie).
- Emotionale und familiäre Konflikte: Streit unter potenziellen Nachfolgern, Rollenunklarheit zwischen Senior, Junior und Familie, unausgesprochene Erwartungen und Loyalitätskonflikte.
- Qualifikations‑ und Eignungsproblem: Nachfolger (Familie oder Management) sind fachlich oder persönlich nicht ausreichend vorbereitet; fehlende Führungserfahrung, fehlende Akzeptanz bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern.
- Finanzierungs‑ und Bewertungsprobleme: Kaufpreisfindung, Finanzierung der Übernahme, Sicherung der Unternehmensliquidität bei Kaufpreis‑, Erb‑ und Abfindungszahlungen und Belastung durch Erbschaftsteuer.
- Rechtlich‑steuerliche Komplexität: Gestaltung von Gesellschafts‑, Erb‑, Familien‑ und Steuerrecht (Testament, Erbfolge, Gesellschaftsvertrag, Schenkung, Erbschaftsteuer‑Vergünstigungen) wird unterschätzt oder falsch gestaltet.
- Betriebswirtschaftliche Risiken: Strategischer Kurswechsel „um des Wechsels willen“, fehlende Übergabephase, Know‑how‑Verlust und Instabilität von Kunden‑ und Lieferantenbeziehungen.
- Kommunikationsdefizite: Unzureichende Einbindung von Mitarbeitern, Mitgesellschaftern, Banken und wichtigen Stakeholdern führt zu Verunsicherung, Widerständen und Vertrauensverlust