Persönliche Führung

Warum ich mich mit Unternehmensnachfolge beschäftige:

Meine eigene Geschichte, Motivation

Ich habe als junger Steuerberater eine fremde Kanzlei übernommen; gut für mich; Verlust des Familienunternehmens für die Familie. Daraus folgte mein Anspruch Unternehmen insbesondere für die Familie zu erhalten, schützen und zu fördern.

Meine Einstellung: Nachfolge ist kein Zufall, sondern Führungsaufgabe

Unternehmensnachfolge ist weitgehend planbar; Notfälle wie Krankheit, Tod können vorbereitet werden. Daher gehört Planung der Nachfolge zu den strategischen Ausgaben des Unternehmers

Nachfolge ist ein Prozess

Planung der Nachfolge ist nicht als Beschluss zur Liquidation zu sehen. Sie fängt mit einer Grobplanung an und setzt das Bewusstsein voraus, dass jede Tätigkeit des Unternehmers den Wert des Unternehmens berührt und damit die Nachfolge beeinflusst.

Was mich von klassischen Beratern unterscheidet

Als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer habe ich erfahren, dass es bei der Unternehmensnachfolge um wesentlich mehr geht als um steuerliche und rechtliche Gestaltung, wie z.B. Kommunikation, Schlichtung, unternehmerische und wirtschaftliche Kompetenz und vieles mehr. Bei vielen Beratern ist der Fokus oft nur auch steuerliche, rechtliche Fragen bzw. auf den Verkauf gerichtet. Daneben ist mein Ansatz möglichst früh mit der Planung zu beginnen.

Verbindung von Strategie und Lebensarchitektur

Vom Beginn der Unternehmenstätigkeit an steht immer mit im Vordergrund die Sicht, wohin soll der (sinnvolle) Lebensweg gehen? Dabei spielen insbesondere neben dem Unternehmen auch die Familie und die Zeit nach der Unternehmenstätigkeit (insbesondere finanzielle Gesichtspunkte) eine gewichtige Rolle.

Belege für Kompetenz: Erfahrung, Fälle, Ausbildung

Jahrelange (über 30 Jahre) erfolgreiche Beschäftigung mit Nachfolge sowohl im Unternehmensbereich als auch im vermögenden Privatbereich; u.a. Mitwirkung beim Verkauf eines mittelgroßen Unternehmens, Nachfolge durch Familie, MBO oder MBI nicht möglich; Nachfolge bei recht großem Handwerksunternehmen bei gleichzeitiger Trennung der Familienstämme; familieninterne Nachfolge bei mittelgroßem Unternehmen, bei dem der Unternehme sich geweigert hatte, eine sinnvolle Nachfolge vorzubereiten und dann ein Notfall eintrat; daneben eine Vielzahl von unterschiedlichen Beratungsfällen.

Ein persönliches Statement/Zitat, das meine Philosophie auf den Punkt bringt:

Sie sind nicht das Unternehmen – das Unternehmen ist nicht Sie. Das Unternehmen endet nicht mit Ihrem Ausscheiden. Es geht weiter! Ein Zitat eines Mandanten hat mich geprägt, den ich zur Planung der Nachfolge auffordern wollte: „Herr Nielsen stören Sie nicht. Ich muss mich um das operative Geschäft kümmern“. Eine Aussage, die er aufgrund des Auftretens einer schweren Krankheit durchaus bereut hat.

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